Freelancer werden – Warum es eine gute Idee ist und wie es klappt

Viele träumen davon als Freelancer zu arbeiten. Bei vielen kommen aber immer noch Fragen rund um das Thema auf… Warum sollte man Freelancer werden? Arbeiten als Freelancer – Wie ist das? Und wie wird man überhaupt Freelancer?

In diesem Artikel haben wir uns mit dem Thema genauer außeinandergesetzt!

Was ist ein Freelancer?

Freelancer bedeutet so viel wie Freiberufler oder freier Arbeiter. Jemand der sich als Freiberufler bezeichnet, arbeitet nicht als Teil eines Unternehmen, ist also kein Angestellter. Im Grunde ist ein Freelancer selbstständig, hat aber keine eigenen Angestellten, sondern arbeitet alleine.

Dabei führt er Aufträge für wechselnde Kunden durch. In Deutschland ist es dabei gar nicht so einfach den Unterschied zwischen Freelancer und Kleinunternehmer zu ziehen. Als was man am Ende eingeordnet wird hängt von dem Bereich ab in dem man arbeitet.

In Deutschland sind die Bereiche, für die man sich als Freelancer eintragen kann, festgelegt. Web Designer oder Content Writer zum Beispiel zählen als Freelancer. Man kann aber auch etwas kreativ werden, um so als Freelancer eingeordnet zu werden.

Arbeiten als Freelancer – Das sind die Vorteile:

Nachdem wir definiert haben, was ein Freelancer überhaupt ist, setzen wir uns jetzt damit auseinander, warum so viele gerne Freelancer werden wollen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile vom Freelancer sein!

Allgemeine Unabhängigkeit

Wer als Angestellter arbeitet und nicht mehr in den damit verbundenen Strukturen sein möchte, sollte sich überlegen Freelancer zu werden. Als Freiberufler ist man mehr oder weniger sein eigener Boss. Je nachdem wie es läuft, kann man sich seine Klienten aussuchen.

Das macht das Freiberufler sein für Leute interessant, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit ihren Chefs oder Mitarbeitern hatten. Ist man Freelancer und hat einen Klienten mit dem man einfach nicht harmoniert, kann man die Zusammenarbeit einfach beenden, da man als Freelancer nicht nur von einem Klienten abhängig ist.

Ortsunabhängigkeit

Dieser Punkt ist für jeden interessant, der davon träumt die Welt zu bereisen, neue Orte zu sehen und fremde Kulturen zu entdecken. Als Freelancer ist man nämlich an keinen Ort gebunden. Besonders Leute die Online arbeiten, z.b als Web Designer oder Autor, können von jedem Ort aus arbeiten.

Damit macht es Ihnen das Freelancer sein möglich als sogenannter “Digitaler Nomade” durch die Welt zu reisen und zur selben Zeit Geld zu verdienen.

Freiheit

Als Freiberufler ist man weder von einem speziellen Klienten, noch von einem speziellen Ort abhängig. Das gleiche gilt für viele andere Bereiche. Ein weiteres Beispiel ist die Arbeitszeit. In den meisten Firmen ist diese Zeit vorgegeben.

Man muss am Morgen um 8 Uhr anfangen zu arbeiten und um 16 Uhr damit aufhören. Vielleicht schläft man aber gerne etwas länger und wird dadurch produktiver. Eventuell hat man Kinder die man um 14 Uhr aus der Schule abholen muss und es passt besser in den eigenen Zeitplan von 6 bis 14 Uhr zu arbeiten.

Entscheidet man sich dazu Freelancer zu werden, hat man auch was die eigene Zeitplanung angeht deutlich mehr Freiheit, als in einem gewöhnlichen Job. Eben diese Freiheit ist der wohl beliebteste Grund, warum Leute Freiberufler werden wollen.

Gutes Einkommen

Wie viel man als Freelancer verdient, kann stark unterschiedlich sein. Manch einer kommt vielleicht gerade so über die Runden, während ein anderer bis zu fünft-stellige Beträge im Monat verdient.

Die genauen Vergütungen hängen zuerst einmal von der Erfahrung und dem Bereich ab in dem man arbeitet. Jemand der seit 5 Jahren als Programmierer für Top Firmen arbeitet verdient mehr als jemand der seit drei Monaten Artikel für kleinere Blogs schreibt.

Ein anderer Faktor, der eine große Rolle spielt, ist was man seinen Klienten am Ende bringt. Ist man z.B ein Marketing Berater und kann seinen Auftraggebern 20.000 Euro mehr Umsatz im Jahr versprechen, meckern diese nicht, wenn sie dafür 10.000 Euro investieren müssen.

Arbeitet man hingegen als Fotograf und macht Hochzeitsfotos für einen privaten Kunden, kann man solche Summen natürlich nicht so einfach berechnen. Ist für dich vor allem ein hohes Einkommen interessant, könnte unser Artikel über das Unternehmer werden perfekt für dich sein!

Einfacher Start

Um als Freiberufler arbeiten zu können, muss man erstmal nicht viel machen. Man braucht im Grunde nur eine Idee, im Idealfall ein paar Referenzen, als Texter z.B einen eigenen kleinen Blog, und einen Freelancer Schein. Diesen kann man sich ziemlich problemlos bei seinem zuständigen Finanzamt besorgen.

Wie genau man Freelancer werden kann, schauen wir uns in dem Abschnitt “Wie wird man Freelancer?” noch genauer an.

Als Freelancer arbeiten – Es gibt auch Nachteile!

Freelancer werden Arbeit am Laptop

Liest man all diese Vorteile, klingt das Freelancer Dasein als ein absoluter Traumjob. Jede Medaille hat aber auch eine Kehrseite und ganz so perfekt, wie das Ganze auf den ersten Blick scheint, ist es dann doch nicht.

Hier sind einige Nachteile als Freelancer, über die man auf jeden Fall Bescheid wissen sollte.

Aller Anfang ist schwer

Dies ist der Punkt an dem die meisten scheitern – die Anfangsphase. Diese kann nämlich ganz schön hart sein! Besonders Quereinsteiger, die noch nicht viele Referenzen haben, müssen sich hier erstmal die Leiter hocharbeiten.

Aber auch, wenn du schon Erfahrung in deinem Feld hast und beeindruckende Referenzen sammeln konntest, ist der Anfang oft nicht leicht! Erstmal herauszufinden, wie man überhaupt an seine Klienten kommt und sich einen funktionierenden Funnel aufzubauen, kann nämlich eine Herausforderung sein.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es gar nicht so schwer ist an Klienten zu kommen wie man denkt, jedoch sollte man hier ein wenig Zeit einplanen, da man nun mal nicht von Heute auf Morgen komplett ausgebucht sein wird.

Deutlich geringe Absicherung!

Ein weiterer Unterschied zum Angestelltenleben ist die Absicherung. Arbeitet man in einem Unternehmen, muss man sich um viele Dinge nicht kümmern, da diese der Arbeitgeber übernimmt. Da man als Freelancer allerdings selbstständig ist, muss man sich um viele Dinge auf einmal selber kümmern.

Dabei geht es vor allem um die Kranken-, Pflege- und Sozialversicherung, sowie um die Altersvorsorge. Außerdem nicht vergessen werden sollte die Arbeitunfähigkeitsversicherung.

Neben diesen klassischen Absicherungen sollte man sich als Selbstständiger auch mit weiteren Versicherungen auseinandersetzen. Arbeitet man z.B als Programmierer und richtet unbeabsichtigt Schaden an der Website eines Kunden an, was wiederum dazu führt, dass der Kunde Geld verliert, kann dieser einen verklagen. In so einem Fall ist man froh, wenn man eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat.

Ein weiteres Beispiel sind Krankheit und Urlaub. Als Angestellter hat man jedes Jahr sechs Wochen bezahlten Urlaub und muss sich auch keine Sorgen machen, falls man mal krank ist. In beiden Fällen haftet nämlich der Arbeitgeber und man bekommt sein komplettes Gehalt ausgezahlt. Als Freiberufler fällt auch dies Weg.

Stell dir vor du arbeitest als Texter und brichst dir bei einem Fahrradunfall die Hand. Auf einmal kannst du für ein paar Monate nicht mehr arbeiten und verdienst kein Geld. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Wer Freelancer werden möchte, sollte sich also genau mit dem Thema Absicherung auseinandersetzen, um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.

Einsamer Alltag

Vielen gefällt an ihrem Job die Arbeit im Team am besten. Mit seinen Kollegen gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten ist in der Tat ein deutlicher Unterschied, als wenn man alleine Zuhause im Home-Office arbeitet.

Am Anfang ist dies oft sogar ganz angenehm. Man wird nicht gestört und kann sich komplett auf seine Arbeit konzentrieren. Außerdem kann man rein theoretisch sogar von seinem Bett arbeiten, was an manchen Tagen eine coole Alternative sein kann.

Viele Freelancer fühlen sich mit der Zeit jedoch gelangweilt und vereinsamen. Wenn der Alltag Jahre lang so aussieht, dass man morgens aufsteht und sich anschließend vor den Computer setzt um den halben Tag an Texten oder einer Website zu arbeiten, ist das durchaus verständlich.

Bevor du dich also für den Weg als Freelancer entscheidest, sei dir bewusst, dass das schnell einsam werden kann.

Starte deine Karriere im Online Marketing!

Dieses SEO Ebook ist perfekt für dich, wenn du einen SEO Kurs machen, deine Karriere/dein Business wachsen lassen oder bequem Online arbeiten möchtest!

Wie wird man Freelancer?

Nachdem wir uns jetzt mit den Vor- und Nachteilen vom Freelancer Dasein beschäftigt haben, stellt sich jetzt die Frage “Wie wird man eigentlich Freelancer?”

Das Thema haben wir bereits kurz angesprochen. Hier ist aber nochmal eine Schritt-für-Schrittanleitung, wie man Freelancer werden kann.

1 – Finde deinen Bereich

Als Erstes solltest du dir überlegen, welche Skills und Interessen du hast, um als Freelancer zu arbeiten. Es gibt eine große Menge an verschieden Jobs mit denen du Online arbeiten kannst.

Hast du bereits besondere Kenntnisse in einem Bereich, in dem du dir auch vorstellen könntest zu arbeiten, ist es sinnvoll diesen für deine neue Karriere auszuwählen.

Falls du kompletter Quereinsteiger bist, könnte ein Job als Content Writer oder Übersetzer passend für dich sein. Diese brauchen meist nicht viel Erfahrung und jedeglich ein paar Referenzen, die du mit einem eigenen Blog schnell erarbeiten kannst.

Freelancer Jobs:

  • Content Writer
  • Übersetzer
  • Web Designer
  • Entwickler/Programmierer
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Virtueller Assistent
  • Grafik Designer
  • Photograph
  • Social Media Marketer

2 – Mache einen Plan

Hast du deinen Bereich gefunden geht es jetzt an die Planung. Mache dir eine möglichst genaue Liste, was du alles machen musst, um erfolgreich Freelancer werden. Wir geben dir hier schon ein paar Tipps und Anregungen, aber die To-Do-Liste ist deutlich länger!

3 – Beantrage den Freelancer Schein

Viele machen einen großen Fehler, wenn Sie versuchen Online Geld zu verdienen, ob hauptberuflich oder auch nebenbei. Sie kümmern sich meist erst um alles Rechtliche, wenn sie ihr erstes Geld verdienen. Das ist ein Fehler!

Bevor du anfängst für Geld zu arbeiten solltest du dich bereits um alles gekümmert haben, damit du auch legal arbeiten kannst und am Ende deine Steuern einreichen kannst. Um das als Freelancer machen zu können musst du dich als Freiberufler anmelden und musst dir einen sogenannten Freelancer Schein besorgen.

Diesen bekommst du ganz einfach bei deinem zuständigen Finanzamt. Am einfachsten ist es, wenn du dort einfach vorbeischaust und dir die nötigen Papiere geben lässt. Hast du die dann ausgefüllt dauert es nicht lange und du bekommst deinen Freelancer Schein!

4 – Kümmer dich um deine Absicherung

Als Freelancer bist du Selbstständig und wie bei jeder anderen Art der Selbständigkeit solltest du dich auch hier absichern. Es gibt Monate in denen es besser und Monate in denen es schlechter läuft. Manchmal kommen unerwartete Kosten auf einen zu. Auch bei Ausfall wegen Krankheit ist man nicht von seinem Arbeitgeber abgesichert.

Versuche also gewisse Rücklagen zu haben, bevor du dich in dein neues Abenteuer stürzt!

5 – Besorge dir Referenzen

Bevor du dich auf Klientensuche machst, solltest du schon mal ein paar Referenzen haben. Möchtest du z.B Content Writer werden, kannst du einfach einen Artikel in einem Google Doc schreiben, damit du dein Können zeigen kannst. Möchtest du Web Designer werden, erstelle deine eigene Website mit der du deine Kunden überzeugst.

6 – Geh auf Klientensuche

Jetzt hast du deinen Bereich gefunden, alles Rechtliche geklärt, bist auf Risiken vorbereitet und hast ein paar Referenzen parat – du bist bereit und kannst Freelancer werden!

Die erste Aufgabe in deinem neuen Leben als Freelancer ist es Klienten zu finden und das kann gar nicht so einfach sein. Wie man am besten Klienten findet ist je nach Branche total unterschiedlich.

In vielen Bereichen bieten sich verschiedene Plattformen wie Freelance.de oder Freelancer.com an. Du kannst aber auch versuchen Kunden über Social Media oder deinen eigenen Blog zu erreichen.

Wenn du deinen Bereich noch nicht gefunden hast schaue dir gerne unser Ebook über SEO an – also wie du Websites für Suchmaschinen optimieren kannst. Mit Hilfe von SEO kannst du auch deine eigene Website optimieren und so mehr Kunden anlocken oder als SEO Manager in einem Unternehmen arbeiten.

Starte deine Karriere im Online Marketing!

Dieses SEO Ebook ist perfekt für dich, wenn du einen SEO Kurs machen, deine Karriere/dein Business wachsen lassen oder bequem Online arbeiten möchtest!

Auch beliebt
Get The Latest Updates

Subscribe To Our Weekly Newsletter

No spam, notifications only about new products, updates.
Aktuell

Beliebte Artikel